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DAS TIERKREISZEICHEN STIER
(21.
4. bis 21. 5. )
Manches
Herrliche der Welt
ist
in Krieg und Streit zerronnen;
wer
beschützet und erhält,
hat
das schönste Los gewonnen.
Goethe
Auf ihrer Wanderung durch
den Tierkreis durchläuft die Sonne
vom 21. April bis 21. Mai scheinbar das Zeichen Stier.
Nach dem Aufbruch
(Widder) geht es um die
Konsolidierung, um die Sicherung des in der Widderzeit Erreichten.
Für den
Widder-Typus waren der Kampf, der Neubeginn, die Eroberung, der
Tatendrang
wichtig.
Die im 2. TKZ
Geborenen sind eine wichtige Ergänzung:
Das, was vom Widder in Gang gebracht wurde, will nun erhalten und
gepflegt
werden.
Stier ist ein fixes,
weibliches Zeichen, ein Erdelement
Das Tierkreiszeichen Stier
ist nach dem Steinbock das 2.
Erdelement. Das Erdtrigon symbolisiert die Welt der Materie, der
Realität. Die
Vertreter des Erdelements sind die Pragmatiker, die Schaffenden, die
„Arbeiter
im Ackerland Erde“. Für sie ist das praktische Tun, das Erreichen
von
handfesten Ergebnissen wichtig.
Es ist
Frühling. Zum Stier gehört die feuchtwarme,
fruchtbare Ackererde. Die Natur steht in voller Blüte und
Fruchtbarkeit. Die
spontanen, energischen Aktivitäten der Widder- Geborenen
benötigen dringend die
Ruhe und das Reifenkönnen unter der warmen, Leben spendenden
Stiersonne. Mit
Geduld und Liebe zur Natur, zu den Pflanzen und Tieren hegen und
pflegen die
Stiergeborenen alles Lebendige. Der Umgang mit der Materie, mit dem
Boden, mit
der Natur wird mit Geduld, Liebe und Ausdauer gepflegt. Der Wunsch nach
Beschützen und Bewahren bezieht sich natürlich auch auf die
Familie, auch auf
die Familientradition.
Im
Wassermannzeitalter wird auch die Pflege der
Freunde, der Wahlverwandtschaften immer wichtiger. Die Treue des Stier-
Geborenen ist wohltuend. Die Geburtstagsfeiern im „Wonnemonat Mai“ sind
oft
schöne, harmonische Gartenfeste, zu denen die neuen wie die alten
Freunde
eingeladen werden. Die Tische haben den schönsten Blumenschmuck
des Jahres, und
wohl jedes Geburtstagskind unterm Zeichen Stier hat eine besondere
Beziehung zu
gutem Essen und Trinken. Deshalb fühlen sich auch die Gäste
gut bewirtet, zumal
die Gastfreundschaft den Stiergeborenen in die Wiege gelegt
wurde.
Das Zeichen Stier
wird von der Venus dominiert, dem
Prinzip für Schönheit, Ästhetik, Harmonie, Liebe,
Genuss, Sinnlichkeit…
Stier-Geborene sind
meist umsichtige, liebevolle Eltern
aus Leidenschaft. Besonders Stier- Mütter neigen dazu, über
viele Jahre hinweg
der Brutpflege die oberste Priorität einzuräumen. Psychische
Probleme für
Mutter und Kind treten dann auf, wenn die Sorge um den Nachwuchs zu
weit in das
Erwachsenenalter des Kindes ausgedehnt wird.
Auf der höheren
Ebene finden wir unter diesem
Sonnenstand
Menschen mit viel praktischer Vernunft und Tatkraft, mit zupackender
Hilfsbereitschaft, Fleiß und Zuverlässigkeit. Es sind
Menschen mit
Sachlichkeit, Sparsamkeit und praktischer Umsicht, mit
Organisationstalent und
Ausdauer. Sie streben nach Stabilität und Sicherheit. Ein Haus im
Grünen, mit
einem bequemen Sitzplatz und üppigen Blumen, aber auch mit
Gemüse und Kräutern
ist ein wichtiges Ziel im mittleren Lebensalter.
Alles, was
Erinnerungswert hat, wird aufbewahrt und
übersteht auch Umzüge. Deshalb finden sich in den
Wohnräumen der Stier-
Geborenen viele nette Kleinigkeiten, die über die Jahre hinweg
gesammelt
wurden, meist mit sicherem Sinn für Schönheit und Harmonie
ausgewählt.
Innere Ruhe und
Toleranz zeichnen die Stier- Geborenen
aus. Es sind meist Genussmenschen, für die das Essen ein
kulturelles Ereignis
werden kann. Überhaupt lieben sie alles Schöne,
Ästhetische, Harmonische, kurz:
Die Sinnesfreuden. Wir finden unter diesem Venuszeichen viele
Künstler mit
besonderen Begabungen für Gesang und Musik, aber auch für
Malerei und die
erdverbundenen Künste (Töpfern, Weben, Seidenmalerei…).
Die Naturliebe
führt zum zuverlässigen Eintreten für
die Erhaltung der Umwelt, für die Erhaltung der Erde. Die Harmonie
des Stier-
Geborenen bezieht sich auch auf die Harmonie zwischen Nehmen und Geben.
Der
entwickelte Stier- Geborene hortet nicht aus Gier, sondern kann auch
Loslassen,
sein Geld zum Beispiel auch für ihm wichtige und schöne Dinge
ausgeben,
schließlich muss das Geld zirkulieren, damit die Wirtschaft
lebensfähig bleibt.
Der Stier- Geborene
auf höherer Ebene kann mit seinen
Gefühlen gut umgehen, er ist ein Empfindungsmensch mit
melancholischem
Temperament.
Archetypus: der Hüter, der
Beschützer.
Auf niedriger Ebene finden wir unter dem
Zeichen Stier
Menschen mit ausgeprägter Bequemlichkeit und Faulheit, deren
Genusssucht und
Gier sie oral stigmatisiert. Es sind egoistische Menschen, ständig
von Neid und
Gier, vom „Haben- Wollen“ getrieben. Die übermäßig
starke materielle Orientierung
führt zum Anklammern, nicht Loslassen können, zum Horten und
Festhalten, so
dass der Lebensfluss träge und langsam wird.
Die
Sammelleidenschaft kann dann dazu führen, dass
alles, was noch irgendwie verwertbar sein könnte oder irgendeine
Erinnerung
trägt, aufgehoben wird. Irgendwann sind die Wohnung oder selbst
ein großes Haus
gefüllt. Dann wird das „Bewahren“ zum Problem. In der
Psychotherapie bezeichnet
man diese Menschen als „Messies“. Die Angst vor dem Loslassen und vor
dem Neuen
kann zur inneren und äußeren Unbeweglichkeit führen.
Problematisch wird
es auch, wenn die Gefühle aufgestaut
werden, so dass es irgendwann zu heftigen Wutausbrüchen kommen
kann. Dann
sollte man lieber abwarten, bis der Zorn des Stier – Typus verraucht
ist.
Allgemeine Merkmale:
Verbundenheit mit der
Erde, mit der Materie
pflegliches Hüten und
Vermehren des Übernommenen
Naturverbundenheit; Freude
an der Arbeit in der Erde, im
Garten, mit Pflanzen
Neigung zur Bewahrung der
Natur
Liebe zu Tieren
materieller Besitz und
gesicherte Lebensgrundlage sind für
das seelische Gleichgewicht von besonderer Bedeutung
Tradition, Konvention,
Treue
Gefühle in Verbindung
zum Körper
sinnliche Genüsse,
Harmonie
Ästhetik und Sinn
für Schönheit und Harmonie sind wichtig
Gefühle werden
intensiv sinnlich erlebt (zum Beispiel
Tastsinn)
Symbol des TKZ Stier:
Das Symbol ist ein Kreis,
das Geistige darstellend, auf dem
eine Halbschale (die Mondenschale als Symbol des Seelischen) liegt. Das
Seelische liegt auf dem Geistigen, beherrscht es.
Das Symbol ist auch
als gehörnte Kuh oder als Stierkopf
zu deuten. Seit ältesten Zeiten galt der Stier als Symbol der
Zeugungskraft,
der Fruchtbarkeit und der Erdverbundenheit Das Wort "Kuh" kommt aus
derselben indogermanischen Wurzel, die im Sankrit "go" lautet und
ursprünglich sowohl "Kuh" als auch "Erde" bedeutete.
In Ägypten wurde dieses Tierkreiszeichen durch die große
Weltenmutter Isis
repräsentiert, die ebenfalls mit Kuhkopf und Hörnern
dargestellt wurde.
In der germanischen
Mythologie wird von der Himmelskuh
Audumla, der Mutter der Götter, gesprochen.
In der christlichen
Tradition verwandelt sich die
ägyptische Isis in die Maria-Sophia. Der Mai ist im Katholischen
der
Marienmonat, am 15. 5. wird der Tag der Sophia gefeiert.
Stier-
Weltenmonat:
In der Zeit von 4 410 bis
2 310 v. Christus war der
Frühlingspunkt im Stier. Es war die Zeit der Megalith- Kulturen,
auch als
ägyptisch – babylonische Kulturperiode bezeichnet. In jener Zeit
entstanden die
ägyptischen Pyramiden, die babylonischen Zikkurats und die
nordischen
Steinkreise. Es sollte die Harmonie von Erde und Kosmos
ausgedrückt werden.
Ackerbau und Viehzucht entwickelten sich.
Charakteristika
des Stier - Typus:
Naturverbunden
genuss- und sinnenfreudig
oft materielle Orientierung
beharrlich und ausdauernd,
lassen die Dinge lieber auf sich
zukommen
Festhaltetendenz und
Beharrungsvermögen
Änderungen fallen
schwer
Gewohnheiten sind langlebig
Sehnsucht nach
Sesshaftigkeit und Stabilität
Sicherheit wird durch
Zugehörigkeit zu einer Gruppe
empfunden, die Schutz und die Möglichkeit zur Selbstdefinition
gibt (Familie,
Gruppe, Wohngemeinschaft, Wahlverwandte...)
Realistisches Herangehen
an den Alltag
gesunder Menschenverstand
Sinn für
Wertbeständigkeit
Zuverlässig, treu und
gutmütig
durch Neigung zum
Affektstau (langes Zögern und Ausharren)
sind heftige Wutausbrüche möglich (Rot sehen).
Motto:
Ich habe
Lernaufgabe:
Gleichgewicht zwischen
Nehmen und Geben lernen
Loslassen lernen (Anleihe
beim Gegenzeichen Skorpion)
Leben als Veränderung
akzeptieren
Lernen, sich auf Neues
einzustellen
Lockerung und Toleranz
üben
Keine Gier!
Venus:
Urprinzip der
Ästhetik, Schönheit, Harmonie, Liebe und
Erotik, Sinnlichkeit, Genuss, Kunst; oft künstlerische Begabungen
(Musik,
Gesang, erdbetonte Künste).
Im Venusprinzip erfolgt
ein Ausgleich zwischen Seelischem und
Geistigen, eine harmonische Verbindungen zwischen verschiedenen Ebenen.
Erfolge
im Beruf:
Der Stiergeborene
zählt zu den nüchternen Realisten und
bevorzugt sichere Positionen und das Bleibende; berufliche Ziele werden
mit
Beharrlichkeit und Ausdauer erlangt; man mag gesicherte Positionen und
auch
Routinearbeit; oft in den Bereichen, die den Menschen kleiden und
nähren
(Landwirtschaft, Garten-, Blumen-, Obstbau, Konfektion und Mode,
Wirtschafts-
und Agrarpolitik); Gaststättengewerbe, Nahrungsmittelindustrie,
Kaufmännischer
Bereich, Parfümerie, Schmuck...
Im
Finanzbereich werden Berufe als Makler,
Bankkaufleute, Wirtschaftsprüfer bevorzugt.
Im künstlerischen
Bereich finden sich Neigungen zu Musik,
Gesang, Schauspiel, Kunstgewerbe, Innenarchitektur, Mode und Design,
Malerei
(Porzellanmalerei), Töpfern.
Selbstverständlich
sind auch andere
berufliche Entwicklungen möglich, der Sonnenstand ist nicht sehr
aussagekräftig. Das individuelle Horoskop kann oft ganz andere
Neigungen
anzeigen, also bitte niemanden in ein Schubfach stecken, nur weil Sie
dessen
Sonnenzeichen, also seinen Geburtstag kennen!
Partnerschaft:
Der Stier – Typus legt
Wert auf Treue und Verlässlichkeit.
Sympathien und Antipathien sind ausdauernd. Der Stier – Geborene liebt
kultivierte Häuslichkeit und seinen Garten, ist sehr kinderlieb
und will oft
die ganze Familie umsorgen.
Erziehung
des Stier - Kindes:
Diese Kinder brauchen
besonders viel Harmonie und
Geborgenheit, sind sehr liebesbedürftig. Hilfreich ist auch ein
Haustier, das
gestreichelt werden kann, da der Tastsinn besonders ausgeprägt
ist.
Erhält das Kind nicht
die nötige Zuwendung, verschließt es
sich und wirkt dann leicht kühl und abweisend, um seine
Verletzlichkeit zu
verbergen. Durch Kritik und zu hohe Leistungsforderungen verlieren
diese Kinder
leicht ihr Selbstvertrauen. Man sollte das Selbstbewusstsein durch Lob
und
Zuspruch stärken, mit Kritik lieber sparsam umgehen. Der
Bequemlichkeit oder
auch Faulheit muss mit Fingerspitzengefühl begegnet werden. Stier
- Kinder
lieben den Genuss und sollten frühzeitig lernen, sich
Süßigkeiten einzuteilen.
Die Handfertigkeiten und
die künstlerischen Anlagen sollten
gefördert werden. Erfolge sind häufig in der Musik, Singen,
Malen und im
Kunsthandwerk zu erreichen.
Stier – Kinder und
manchmal auch noch Erwachsene haben Angst
vor dem Neuen und Unbekannten. Sie müssen also an neue
Herausforderungen
bewusst heran geführt werden4.
Gesundheit:
Es besteht eine Neigung zu
Krankheiten, die mit Störungen der
Nahrungsaufnahme und Abgabe zusammenhängen. Dazu gehören
Übergewicht oder
Essstörungen und damit verbundene Folgeerkrankungen
(Stoffwechselerkrankungen,
z. B. Diabetes). Es besteht auch eine bevorzugte Anfälligkeit
für Erkrankungen
der Nieren, der Haut. Besonders anfällig sind der
Hals-Nackenbereich
(Angina, Asthma).
Planeten
im Tierkreiszeichen Stier
Mond im Stier:
Harmonisch: (Erhöhung)
Ausdauernde Gefühle,
Sinnlichkeit, Genussfreude und
Gutmütigkeit, treu, gerecht und zuverlässig; Streben nach
emotionaler und
materieller Sicherheit, im Gefühlsbereich ausgeglichen und
friedfertig,
Geschick im Umgang mit den Finanzen und materiellen Angelegenheiten,
oft „grüner
Daumen“, Vorliebe für materiellen Komfort, Sinnllichkeit und
Genuss.
Disharmonisch:
Starre Gefühle,
unzuverlässig und bequem, übertriebene
Sinnlichkeit und Genussfreude, Neigung zu Faulheit, Liederlichkeit und
Antriebsarmut, oft stur und egozentrisch
Merkur im Stier:
Harmonisch:
Gründlich und
konzentriert, lernt langsam, hat aber ein gutes
Gedächtnis, geduldige Argumentation;
Disharmonisch:
Starre und feste
Ansichten, die vehement durchgesetzt werden,
beharrt stur auf den eigenen Grundsätzen, hat Angst vor neuen
Herausforderungen
im Intellektuellen;
Venus
im Stier:
Harmonisch:
Venus steht hier „in
Würde“; Hinweise auf künstlerische und
kreative Begabungen, freundliches und harmonisches Auftreten, gepflegte
und
höfliche Umgangsformen, intensive und treue Gefühle;
Disharmonisch:
Neigung zu Eitelkeit,
Bequemlichkeit, zu Verschwendung und
übertriebener Sinnlichkeit
Mars
im Stier:
Harmonisch:
Der Mars steht „im Exil“,
die Energie wird erdhaft verstärkt
und auf die materielle Absicherung gerichtet, man ist tatkräftig,
ausdauernd
und erfolgsorientiert;
Disharmonisch:
Neigung zu Sturheit und
Rechthaberei, man gibt ungern nach,
die Anpassung fällt schwer;
Jupiter
im Stier:
Harmonisch:
Geschäftstüchtigkeit
und Entfaltung durch Ausdauer und
Zielorientierung, Streben nach materieller und künstlerischer
sowie geistiger
Entfaltung, Wunsch nach einem harmonischen und genussreichen Leben,
Freude an
Kunst und Sinnlichkeit;
Disharmonisch:
Unkluger Optimismus,
übertriebener Drang nach Luxus,
Wohlleben und Bequemlichkeit, oft mit gesundheitlichen Problemen
verbunden,
Neigung zur Verschwendung
Saturn
im Stier:
Harmonisch:
Treue, Ausdauer und
Durchhaltekraft werden nochmals
verstärkt, starkes Verantwortungsgefühl und ausgeprägter
Gerechtigkeitssinn,
Bewahrung der Traditionen und der gewohnten Lebensstrukturen, mit
ausgeprägter
Kraft werden praktische Ziele angegangen, der Wille richtet sich auf
die
Gestaltung der Materie, materielle Sicherheiten werden mit zunehmendem
Alter wichtiger
Disharmonisch:
Oft unnachgiebig und
nachtragend, auch streitsüchtig,
übertriebene materielle Ambitionen, auch auf Kosten anderer, Angst
vor dem
Neuen und Unbekannten
Astrologische Zuordnungen:
Metall: Kupfer
Getreide: Hafer (regt alle
Lebensprozesse an, fördert
Leistungsbereitschaft und Konzentration)
Edelstein: Rosenquarz
Wochentag: Freitag (Tag
der Freya)
Farbe: Orange
Berühmte Stier - Geborene:
Brahms, Tschaikowski,
Jehudi Menuhin, Max Frisch,
Teilhard de Chardin,
Sigmund Freud, Immanuel Kant
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